Das Oster-Doppel liegt hinter uns, aus erhofften 6 Punkten wurde nur einer und aus der Punktgleichheit mit dem Nichtabstiegsplatz wurden 8 (inkl. direkten Duellen 9) Punkte Rückstand. Das ist natürlich enttäuschend, zeigt aber auch, wie schnell es in die andere Richtung gehen kann. Denn Fakt ist auch, dass es noch 6 Spiele gibt, in denen 18 Punkte verteilt werden. Weiter geht es im westlichen Mostviertel.
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Der SKU Amstetten war vor 2 Jahren quasi in derselben Situation wie unser SWB aktuell. Mit 16 Punkten aus 30 Spielen zierte man das Tabellenende, konnte aber aufgrund von 2 nicht erteilten Zulassungen und nur 2 Aufsteigern die Klasse halten. Aktuell ist man das einzige Team in der Spitzengruppe, das nicht um die Lizenz für die Bundesliga angesucht hat, aber trotzdem sportlich für positive Ausrufezeichen gesorgt hat.
Die Mannschaft von Patrick Enengl, der bereits seit September 2023 an der Seitenlinie der Blau-Weiß-Grünen steht, ist damit wieder in gewohnten Sphären in der 2. Liga unterwegs, schloss man doch die bisherigen 7 Saisonen 3x in den Top-5 ab und wurde 1x Siebter. Einer der Garanten für den Erfolg in dieser Saison ist Toptorschütze und Rückkehrer David Peham, der inkl. Cup 17 Tore beisteuern konnte.
Am 20. Spieltag lachte der SKU noch von der Tabellenspitze und befindet sich jetzt immer noch auf einem sehr starken 4. Platz. Das Frühjahr der Niederösterreicher begann mit einem turbulenten 1:1 mit je einer roten Karte gegen Wels. Nach einem überzeugenden 3:1 Auswärtssieg in der Landeshauptstadt gab es gegen Austria Salzburg und Rapid II jeweils Niederlagen, gefolgt von Unentschieden in Kapfenberg (0:0) und einem 1:1 zuhause gegen die Young Violets. Erst am Montag in Liefering kam man zurück auf die Siegerstraße beim 0:1 Auswärtssieg.
Auf einen Auswärtssieg warten wir Schwarzweißen noch in dieser Saison. In Salzburg ging man nach einem disziplinierten Spiel mit 0:2 in Front, musste aber am Ende noch den Ausgleich hinnehmen. Gegen Sturm II war man leider, trotz Führung in einer chaotischen Anfangsphase, früh gezwungen, einem Rückstand hinterher zu rennen.
Was vor diesen 2 Spielen galt, gilt jetzt immer noch – alles reinwerfen. Abseits des Platzes ist es den Vereinsverantwortlichen durch großen Einsatz wieder gelungen, die Zulassung für die 2. Liga zu erhalten (und man will durch Nachbesserung auch erneut die Bundesligalizenz über das Protestkomitee erhalten). Wirtschaftlich und infrastrukturell ist der Ligaverbleib geebnet, jetzt braucht es auch sportlich eine große Anstrengung, ein letzter Push in den verbleibenden Spielen, um das eigene Schicksal doch noch in die Hand zu nehmen.
In der Saison 2002/03 war unser SWB 6 Runden vor Schluss 9 Punkte hinter dem späteren Absteiger aus Ried platziert. Der Rest ist Geschichte. Diese kann sich wiederholen. Das erste Kapitel ist ein Auswärtssieg am Freitag.
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