Am letzten Freitag um ca. 19:55 Uhrzeit ging nicht nur am Rasen in Amstetten, sondern auch durch das 1919er und viele Wohnzimmer von Bregenzer Fans ein Freudenschrei. Nach einer verrückten Partie und mit einer Schwarzweiß-Elf, die von Beginn an voll da war, konnte man sich, nicht unverdient, den ersten Sieg 2026 und überhaupt den ersten Auswärtssieg in dieser Saison sichern. Heute in Kapfenberg erwartet uns ein Gastgeber, der 2026 relativ gut gestartet ist, aber seit 2 Spielen auf einen vollen Erfolg wartet.
Die Kapfenberger Sportvereinigung 1919 überwinterte auf Tabellenplatz 12, nachdem man zeitweise sogar auf Rang 5 lag. Im Hinspiel am 11. Spieltag gab es, nach dem spekatulären Führungstreffer durch Marceta, einen ebenso spektakulären Ausgleich für die Falken, sodass es beim 1:1 Unentschieden blieb.
Im Winter kam es zu einem kleinen Umbruch im Alpenstadion, mit 12 Neuzugängen und 4 Abgängen. Die Leistungsträger im Kader sind allerdings bereits seit Saisonbeginn mit an Bord, allen voran Top-Torschütze Hassler, der bislang 10 Tore in 25 Spielen vorweisen konnte.
Beim Frühjahrsauftakt der Kapfenberger am Rheindamm wurde der reguläre Ausgleichstreffer zum 2:2 nicht gegeben, eine Woche später gelang der erste 3er 2026 daheim gegen Sturm II. Nach einer 3:1 Niederlage in Wels gab es gegen Amstetten ein 0:0, gefolgt von einem 1:2 Sieg auf der Hohen Warte. Zuletzt haben sich die Falken etwas schwer getan, einer 0:2 Heimniederlage gegen Rapid II folgte am letzten Freitag eine späte 1:0 Auswärtsniederlage bei Austria Klagenfurt.
Die Mannschaft von Trainer Vladimir Petrovic hat ihre Qualität in dieser Saison wiederholt gezeigt, es wird also wieder eine äußerst schwierige Aufgabe um zu Punkten.
Unsere Schwarzweißen haben das erhoffte Ausrufezeichen im Abstiegskampf gesetzt und jetzt, mit einigen Steinen weniger im Gepäck, die nächste Herausforderung vor der Nase. Das Gefühl ist besser, die Situation unverändert. Weiterhin gilt es alles rein zu werfen, weiterhin braucht es eine große Anstrengung, um das nächste Kapitel in der Geschichte “sportlicher Nichtabstieg” schreiben zu können.