Beim dritten Pflichtspiel der neuen Saison heißt es endlich wieder „zurück im Wohnzimmer“. Gegner beim ersten Heimspiel 26/27 ist die Kapfenberger Sportvereinigung 1919, die im Sommer einen kleinen Umbruch erlebte.
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Die Falken aus dem Alpenstadion schlossen die vergangene Saison auf Tabellenplatz 13 ab. Diesen Sommer verabschiedete Langzeit KSV’ler Vladimir Petrovic (seit 2015 in Kapfenberg, vor allem in der Akademie/beim 2. Team, mehrfach Co-Trainer und seit September 2025 zum 2. Mal als Cheftrainer der Kampfmannschaft) 18 Spieler. Von den 11 Spielern mit den meisten Einsätzen letzte Saison haben 5 den Verein verlassen. Darunter Top-Torschütze Luca Hassler (WAC) und die Innenverteidigung mit N’zi (Hibs), Turi (Gloggnitz) und Littig (Wacker).
Bei den 13 Neuzugängen stechen vor allem die auf Leihe gewechselten Weissenbacher (Ried, erste Bundesliga Erfahrung gesammelt) und Zlibanovic (Rijeka, 26 Zweitligaspiele in Kroatien) heraus. Stürmer Sokcevic kehrte von RLO Team Wiener Viktoria zurück. Im ÖFB-Cup konnte sich das neu formierte Team klar mit 1:4 in Treibach gegen den dort beheimateten Regionalligisten durchsetzen. Zum Ligaauftakt kam Wundertüte Liefering ins Alpenstadion und siegte 0:4. Obwohl auf dem Papier eine ausgeglichene Begegnung mit mehr Abschlüssen für das Heimteam, konnte die Überlegenheit gerade im zweiten Durchgang nicht in Tore umgemünzt werden. Gleichzeitig zeigten die Gäste echte Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.
Das kommt auch unseren Schwarzweißen bekannt vor, die letzten Freitag im Tivoli nach gutem Beginn in einer Begegnung, die man kontrollierte, durch einen Standard plötzlich das Gegentor kassierte und durch die Effektivität des Heimteams bis zur Pause einem 0:4 Rückstand nachrennen musste. Trainer Martin Brenner zum Spiel letzte Woche: “Nach dem 1:0 haben wir das Vertrauen verloren, Zweifel sind aufgekommen und wir haben den Faden komplett verloren. Gegen einen Gegner wie Wacker wird das sofort bestraft.”
In den guten Phasen konnte man das Potenzial unseres Teams erkennen, jetzt gilt es, dieses auch über 90 Minuten auf den Platz zu bringen. Die Findungsphase unseres Teams ist erst am Beginn und mit jedem weiteren Training, jedem weiteren Spiel sollten weitere Fortschritte zu sehen sein.
Gleichzeitig wurden die von Wacker aufgezeigten Schwächen in unserem Spiel analysiert und gezielt daran gearbeitet. “Der Schwerpunkt lag darauf, wieder Stabilität und Selbstvertrauen zu gewinnen. Wir haben intensiv an unserem Verhalten gegen den Ball, an den Umschaltmomenten und an unserer Mentalität gearbeitet. Gleichzeitig wollten wir die Dinge, die wir in den ersten Minuten gegen Wacker gut gemacht haben, weiter festigen.” erläutert Martin den Trainingsfokus.
Von den Falken ist eine Reaktion zu erwarten, doch der Fokus für Schwarzweiß liegt wieder auf uns selbst! “KSV ist ein unangenehmer Gegner, aber wir konzentrieren uns auf unsere Leistung. Wir wollen eine klare Reaktion auf das letzte Spiel zeigen und alles investieren, um die ersten Punkte zu holen.” gibt Coach Brenner das Ziel vor!
Liebe Schwarzweißler, das Ziel für unsere Kampfmannschaft ist klar – ein Heimsieg. Die Sommerpause ist vorbei, es zählt wieder und das Team zählt auf euch! Kommt am Samstag ins Stadion, sichert euch rechtzeitig zum Start eure Saisonkarte oder die Tageskarte im Vorverkauf, treiben wir unsere Jungs gemeinsam an, zeigen wir der Mannschaft, dass Bregenz hinter ihnen steht! Damit Schwarzweiß nach den 90 Minuten auf und neben dem Platz etwas zu feiern hat!

