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Schwarz Weiß Bregenz trauert um Adolf Antrich

Mit großer Trauer haben wir vom Tod unseres ehemaligen Nationalliga Torhüters Adolf „Adi“ Antrich erfahren, der am 28. August von uns gegangen ist. Er startete seine Karriere in Leoben und Donawitz, wo er beim DSV bereits mit 17 in der höchsten Österreichischen Spielklasse zum Einsatz kam. Sein weiterer Weg führte ihn über den KSV schließlich an den Bodensee, wo er ab unserer dritten Saison im Oberhaus 1967 für 2 Jahre um einen Stammplatz in Kasten kämpfte. Von den 63 Pflichtspielen in dieser Zeit stand er in 32 davon im Kasten, hielt ihn 12 mal sauber.

Über Austria Klagenfurt ging es für ihn zu Austria Salzburg, mit denen er 1970 den Vizemeistertitel holte. Im Jahr darauf führte ihn sein Weg schließlich zu Rapid Wien und es startete seine erfolgreichste Zeit. Er kam zu seinem Länderspieldebüt und machte 2 Länderspiele, außerdem holte er 1972 den ÖFB Cup und erreichte in der darauffolgenden Saison das „Vize-Double“.

Seine Karriere lies er ab 1975 bis 1977 in Kapfenberg ausklingen.

Mit Adolf Antrich verliert der Österreichische Fußball einen besonderen Spieler und wir ein bedeutendes Mitglied einer der großen Schwarz-Weiß Mannschaften der Geschichte. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.

Bild vom Nationalliga Spiel zwischen Schwarz Weiß Bregenz und Austria Wien, am 17.11.1968, Fotograf Oskar Spang, Stadtarchiv Bregenz

Schwarz Weiß Bregenz trauert um Gerhard „Panzer“ Ender!

Mit großer Trauer haben wir die Nachricht aufgenommen, dass unser treuer Fan und ehrenamtlicher Helfer Gerhard Ender, aufgrund seiner Statur auch bekannt als „Panzer“, am vergangenen Samstag verstorben ist.

Er folgte unserem Verein bereits in den 90er Jahren und war bei Heim- und Auswärtsspielen in der Regionalliga West ein Dauergast. Als ehrenamtlicher Helfer in der Bundesliga war er sowohl in der Gastro als auch im Ordnerdienst immer mit einer helfenden Hand zur Stelle.

Auch nach der Zeit im Oberhaus hielt er dem Verein die Treue und war in den letzten Jahren, trotz einem schlechteren Gesundheitszustand, regelmäßig dabei – natürlich auch, als wir die Rückkehr in den Profifußball gefeiert haben. Selbst am vergangenen Freitag, beim letzten Testspiel, war er noch zu Gast.

Wir verlieren ein besonderes Mitglied der SW Familie, das sein Schwarz-Weißes Herz immer auch auf der Zunge getragen hat. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Sybille und allen weiteren Hinterbliebenen.

Schwarz Weiß Bregenz trauert um Helmut Metzler

Mit großer Bestürzung haben wir vom Ableben einer echten Bregenzer, Vorarlberger und Österreichischen Fußballgröße erfahren. Mit gerademal 20 Jahren wechselte der junge Götzner Flügelstürmer zum traditionsreichen Wiener Sportclub ins österreichische Oberhaus. Er kehrte ein Jahr später zum wieder aufgestiegenen SWB nach Vorarlberg zurück. Er war bedeutender Teil des Teams, das in der Saison 1966/67 den beeindruckenden 6. Platz erreichen konnte, zu dieser Zeit eine unglaubliche Leistung, die erst knapp 40 Jahre später eingestellt wurde. Es war ein spezieller Spirit in diesem Team, und mit seinen eigenen Worten, die er uns im Rahmen der Festschrift zum 100 jährigen Vereinsjubiläum mitteilte: „Gewinnen, wir wollten einfach gewinnen! Für das tut man alles.“

In seiner zweiten Saison kam er zu seinem Debüt im Nationalteam. Am 24. September 1967 absolvierte er die 90 Minuten gegen Finnland. Es sollten noch 5 weitere Einsätze folgen.

Nach seiner 3. Saison in Schwarzweiß war sein Name bei einigen Top-Adressen in Deutschland im Umlauf. Er wechselte zum 1. FC Nürnberg, musste aber Regionalliga spielen, weil der Club ein Jahr nach dem Meistertitel abstieg. Dann folgte er dem Ruf des französischen Topclubs OGC Nizza, der zu dieser Zeit eines der besten Teams Frankreichs war. Sein Debüt gegen Olympique Lyon begann furios, mit seinem ersten Tor für den neuen Verein nach 10 Minuten und endete tragisch, mit einer schweren Verletzung und Auswechslung nach 15 Minuten. Die härtere Spielweise war damals normal, wie er selbst betonte: „Mich hat man auch abgeklopft wie einen Teppich, aber es war damals so“

Er kehrte im Jänner 1973 zurück zum SWB und verblieb eine weitere Saison bei uns im Oberhaus, auch in der Zeit als FC Vorarlberg, gemeinsam mit dem jungen Bruno Pezzey. Im Jänner 1974 wechselte er dann zum FC Wacker Innsbruck und konnte sich mit ihnen Meisterschaft, Cup und 2x den Mitropacup sichern. Er lies seine große Karriere bei den Young Fellows Zürich und dem FC Dornbirn ausklingen. Bis zuletzt war er bei seinem Heimatverein FC Götzis regelmäßiger Gast, der Fußball war stets Teil seines Lebens.

Er absolvierte in seinen 4 Saisonen bei uns in der Staatsliga A, im ÖFB-Cup und im Mitropacup insgesamt 105 Spiele und erzielete dabei 25 Tore. Die gesamte Schwarz Weiß Familie wird ihn und seine Leistungen für unseren Verein niemals vergessen und in liebevoller Erinnerung bewahren. Den hinterbliebenen teilen wir unser aufrichtiges Beileid mit und wünschen in dieser schwierigen Zeit viel Kraft.

105 Jahre Schwarzweiß!

Heute vor exakt 105 Jahren, am 28.06.1919, hat sich unser Vorgängerverein FC Bregenz konstituiert. Alles Gute zum Geburtstag an alle Schwarzweißen!

Auf dem Bild zu sehen ist die erste Mannschaft des FC Bregenz, ca. 1920

Erste Reihe v.l.n.r. Partl I, Partl II, Auer

Zweite Reihe v.l.n.r. Rall, Pöhner, Meusburger

Dritte Reihe v.l.n.r. Just, Pokorny, Grabherr, Schilli, Toth

#ImmerWeiterSWB #105JahreSWB